Fort- und Weiterbildungen



FORSCHUNGS- UND WISSENSCHAFTSMETHODIK FÜR AUSBILDUNGSKANDIDAT*INNEN

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MODUL 1 (12AE) 04.-05.12.2020
Forscher*innen ... lesen, schreiben und stellen Fragen
MODUL 2 (12AE) 29.-30.01.2021
Forscher*innen ... suchen und finden Literatur
MODUL 3 (12AE) 26.-27.03.2021
Forscher*innen ... sind kritische Geister
MODUL 4 (12AE) 18.-19.06.2021
Forscher*innen ... planen ihr Vorhaben

ZIELGRUPPE
Die Fortbildungsmodule rund um Forschungs- und Wissenschaftsmethodik richten sich an Ausbildungskandidat*innen mit und ohne Vorerfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten. Selbstverständlich sind auch Studierende willkommen, die ihr schon länger zurückliegendes Wissen auffrischen oder aktualisieren wollen.
Anzahl der Teilnehmer*innen: 10 - 14 pro Modul

Kosten:
€ 930,- bei Gesamtbuchung Modul 1-4
€ 270,- bei Einzelbuchung
Zahlung in 2 Teilbeträgen möglich

WEITERE INFORMATION UND ANMELDUNG
    Izabela Draczynski
    Lenaugasse 3/8, 1080 Wien
    +43-1-718 48 60, Fax: DW 2
    E-Mail:
Grundsätzlich empfehlen wir, die gesamten vier Module zu buchen. Je nach Teilnehmer*innen-Anzahl können freie Plätze zu einzelnen Modulen zur Verfügung gestellt werden. Bei Einzelanmeldung werden die Inhalte der vorangegangenen Module voraus gesetzt.

Gestalttherapeutische Sexualtherapie: körper- und beziehungsorientiert

Dreiteilige Workshopreihe mit Mag. Dr. Ingeborg Netzer, MSc und Martin Geiger, MSc zum professionellen Arbeiten mit Sexualität, Liebe und Beziehung

Sinnlichkeit und Sexualität sind in ihren unterschiedlichsten Formen wesentliche
Bereiche des Menschseins. Sexuelle Gesundheit basiert auf Lust und Spiel und der
Fähigkeit sich weiter zu entwickeln. Leider gerät das Thema Sexualität in
Psychotherapien allzu oft in den (tabuisierten) Hintergrund.

In dieser Workshopreihe wird die therapeutische Arbeit mit sexuellen Themen im
Einzel- und Paarsetting mittels Selbsterfahrung, theoretischer Reflexion und dem
Explorieren methodischer Ansätze vermittelt und eingeübt.

Basis hierfür bietet unter anderem der gestalttherapeutische Ansatz ?Emotional
Relational Sextherapy? (ERST) von der anerkannten amerikanischen Pionierin Stella
Resnick, welcher den neuesten sexualtherapeutischen, bindungstheoretischen und
neurobiologischen Erkenntnissen gerecht wird.

Workshop 1: Frühe Wurzeln von Nähe, Liebe und Lust: Wie wir lieben gelernt haben (20EH)

Bindungsmuster und sinnliche Erfahrungen in Kindheit und Adoleszenz als Basis
erwachsener Sexualität und Beziehungsgestaltungskompetenz; therapeutische Arbeit
mit Resnicks Methode des ?Family Closeness Profile?

Workshop 2: Sexualität als Körperthema: Arbeit mit Atmung und körperlichem Gewahrsein (20EH)

Ressourcenorientierte Körperprozessarbeit zur therapeutischen Arbeit mit sexuellen
Schwierigkeiten speziell aufgrund von Scham und Trauma; Atemtechniken zur
Stressregulation; Wege zu größerer Authentizität und Genussfähigkeit in der
Sexualität

Workshop 3: Sexualität als Beziehungsthema: Arbeit im Paar- und Einzelsetting (20EH)

?Lust heilt?: Sexuelle Schwierigkeiten im Kontext von Paardynamiken; Embodied
Relational Sextherapy (ERST): Stella Resnicks Modell zur therapeutischen Arbeit mit
Paaren; ethische und lebenslaufbezogene Fragestellungen

Mag. Dr. Ingeborg Netzer, MSc: Psychotherapeutin, Coach und Supervisorin;
Lehrtherapeutin für Integrative Gestalttherapie/ÖAGG, Weiterbildungen in
Gestalttherapeutischer Paar- und Sexualtherapie bei Stella Resnick in Los Angeles;
Developmental Somatic Psychotherapie bei Ruella Frank in New York und
Gestalttherapeutische Körperprozessarbeit bei James Kepner (Cleveland/Ohio)
Martin Geiger, MSc: Psychodramatherapeut, Musiktherapeut, Supervisor und
erfahrener Paar- und Sexualtherapeut, einschlägige Weiterbildungen: Psychodrama
Paar- und Sexualtherapie/ÖAGG FS Psychodrama; körperorientierter Psychotherapie
(AABP ); Traumatherapie (Trauma Fokus)

Termine:
6.-8. November 2020
12.-14. Februar 2021
26.-28. März 2021
Ort:
Wien, Therapiezentrum Hyrtlgasse, Hyrtlgasse12/1; 1160 Wien
Zielgruppe:
PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen i.A.u.S.
Gruppengröße:
maximal 14 TeilnehmerInnen
Kosten:
PsychotherapeutInnen mit ÖAGG-Mitgliedschaft ? 1680.-/ohne: ? 1920.-
PsychotherapeutInnen i.A.u.S. mit ÖAGG-Mitgliedschaft ? 1440.-/ ohne ? 1680.-

Da alle drei Workshops aufeinander aufbauen, können diese nur gemeinsam gebucht
werden.
Die Zertifizierung als Weiterbildung für PsychotherapeutInnen durch den ÖBVP wird
eingereicht.

Anmeldung: im Sekretariat der Fachsektion Integrative Gestalttherapie/ÖAGG bei
Frau Draczynski: gestalttherapie@oeagg.at / Tel. 01/7184860 (begrenzte
TeilnehmerInnenzahl: max.14) Ein Folder mit genaueren Informationen folgt.



Paardynamikweiterbildung für Paar- und Einzelsetting (Wien)

Genauere Informationen unter: http://www.barbarastadler.com/seminare/

Paardynamische Konzepte und Interventionen II: ARBEIT AM HINTERGRUND:
ELTERLICHE PAAR-BEZIEHUNGSINTROJEKTE VERÄNDERN

Kennenlernen der gestalttherapeutischen Interventionsserie nach Anne Teachworth, um sie für Änderungen nutzbar zu machen

Leitung: Mag. Barbara Stadler, www.barbarastadler.com
Psychologin, Psychotherapeutin, Imago Beziehungstherapeutin und Lehrtherapeutin der Fachsektion

Integrative Gestalttherapie des ÖAGG

Zeit: Fr 18. Sept. 2020 16.00-20.00, Sa 19. Sept. 2020 9.30-17.00 (12 AE)

Kosten: ? 210,- für ÖAGG-Mitglieder, ? 160,- für Pth.i.A.u.S., ? 270,- für Nicht-Mitglieder

Rücktrittsbedingungen: bei Rücktritt bis 30 Tage vor Seminarbeginn 25%Bearbeitungsgebühr, danach keine Rückerstattung, außer es kann jemand von der Warteliste nachrücken oder ein/e ErsatzteilnehmerIn genannt werden.

Zielgruppe: Psycholog_innen, Psychotherapeut_innen, Pth. i. A. u. S., Lebens- und Sozialberater_innen (mind. 10, max. 14 Teilnehmer)

Anmeldung: bis spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn. FSIG / ÖAGG Tel: 01 / 718 48 60, e-Mail:

Ort: Praxis Salomon, Kirchengasse 43/9, 1070 Wien

Seminarinfo: Mag. Barbara Stadler www.barbarastadler.com

Inhalt/Ziele: An jener Stelle, wo sich Machtkämpfe wiederholen, werden introjizierte Paarbeziehungsmuster in einer Erweiterung der ?leeren Stuhlarbeit? erforscht: Demonstration gestalttherapeutischer Interventionen zur Bearbeitung der Probleme zwischen den Elternteilen, um verinnerlichte Paar-Beziehungsmuster (?introjected couple patterns? nach Anne Teachworth) erkennbar und für Musteränderungen nutzbar zu machen.

Diese gestalttherapeutische Interventionsserie ist besonders bereichernd, weil sie vom Fokus der verletzten Kinder von damals weggeht - hin zum Blick des heute erwachsenen Menschen, der mit all seiner Beziehungserfahrung die guten wie leidbringenden Seiten des Elternverhaltens anschaut. ? Dies tun wir nicht, um die Eltern zu bewerten, sondern um uns selber besser in die Lage zu versetzen, da, wo wir Analogien zum Beziehungsverhalten der Eltern bei uns vorfinden, - ohne es zu wollen, - auch wirklich ändern zu können.

Es handelt sich um jene hartnäckigen Stellen, wo unsere PartnerInnen uns sagen: ?Du bist wie Deine Mutter, wie dein Vater, wie der Opa ...?

Ziel ist die Kenntnis und Diskussion der Anwendung der Interventionsserie. Schwerpunkte: Anamnese, Phänomenologische Aufstellung, Drei-Stühle-Arbeit, Anwendung in unterschiedlichen Settings (Paartherapie, Einzel- und Gruppentherapie).

Methode: Integrative Gestalttherapie / Skriptum


Paardynamische Konzepte und Interventionen I:
ARBEIT AM VORDERGRUND: VOM PAARPROBLEM ZUR VERTIEFTEN LIEBE

Kennenlernen grundlegender gestalttherapeutischer, lerntheoretischer und beziehungstherapeutischer Konzepte, um sie für Gegenübertragungsphänomene und Behandlungserfolg nutzbar zu machen

Leitung: Mag. Barbara Stadler

Zeit: Fr 19. 02. & Sa 20. 02. 2021 9.00 - 18.00 (18 AE)

Kosten: ? 342,- für ÖAGG-Mitglieder, ? 396,- für Pth.i.A.u.S., ? 468,- für Nicht-Mitglieder

Rücktrittsbedingungen: bei Rücktritt bis 30 Tage vor Seminarbeginn 25% Bearbeitungsgebühr,
danach keine Rückerstattung, außer es kann jemand von der Warteliste nachrücken oder ein/e
ErsatzteilnehmerIn genannt werden.

Zielgruppe: Psycholog_innen, Psychotherapeut_innen, Pth. i. A. u. S., Lebens- und
Sozialberater_innen (mind. 10, max. 14 Teilnehmer)

Anmeldung: bis spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn. FSIG / ÖAGG Tel: 01 / 718 48 60
e-Mail: gestalttherapie@oeagg.at

Ort und Seminarinfo: Praxis Salomon, Kirchengasse 43/9, 1070 Wien

Inhalt, Ziele: Die Beweggründe, die in einer Zweierbeziehung zum Tragen kommen, sind
uns zum Teil nicht bewusst. Es wird in Vortrag und Diskussion gezeigt, warum Paare in
Krisen und Machtkämpfe schlittern und wie sie wieder eine befriedigende Beziehung fördern
können.
Das Seminar baut auf ausgewählten Stellen der einschlägigen Fachliteratur der Integrativen
Gestalttherapie, Lerntheorie und Beziehungstherapie auf.
Schwerpunkte: Phänomene der unbewussten Partnerwahl, psychotherapeutische
Grundhaltung bei Paarproblemen in Einzel- und Paartherapie, Arbeit an den eigenen
Anteilen der Paardynamik, enteignete und verleugnete Selbstanteile,
Entwicklungspsychologische Bezüge, Leere-Stuhl-Arbeit, Gelten-Lassen, Kriterien der Bitten
um Verhaltensänderung, Bedingungen gelingender Partnerschaft.

Methoden: Vortrag, Experiment, Demonstration, offene Diskussion / Reflexion, Skriptum,
Literaturhinweise ? Integrative Gestalttherapie, Lerntheorie, Beziehungstherapeutische
Aspekte.

Mag. Barbara Stadler
Psychologin, Psychotherapeutin, Imago Beziehungstherapeutin und Lehrtherapeutin der Fachsektion
Integrative Gestalttherapie des ÖAGG