Fort- und Weiterbildungen



Bewegung - unsere allererste Sprache Folderdownload

Einführung in Developmental Somatic Psychotherapy - entwicklungsbezogene somatische Psychotherapie mit Helena Kallner, Stockholm

Der Workshop findet in englischer Sprache mit konsekutiver Übersetzung durch  Silvia Autenrieth statt.

Termin: Freitag, 28.2.2020 10h bis Sonntag, 1.3.2020 13:30
Ort: Kardinal König Haus, Kardinal König Platz, 1130 Wien
Zielgruppe: das Seminar richtet sich ausschließlich an graduierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.
Kosten: 460.- € für ÖAGG-Mitglieder, 500.-€ für Nicht-Mitglieder
STORNO: Bis 6 Wochen vor der Tagung keine Stornogebühr, bis 3 Wochen davor 50%, danach keine Rückerstattung.
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Bewegung spielt bei allen Erfahrungen eine zentrale Rolle und fungiert als elementare Unterstützung von Kontakt. Das in der Frühzeit unseres Lebens entstehende Bewegungsrepertoire ist eine ganz eigene Sprache, die Wünsche, Absichten und Emotionen vermittelt. Obwohl unsere Bewegungen sich im Laufe der Zeit verändert haben, bleibt der früh gelegte Grundstein in unserem alltäglichen Erleben ohne weiteres beobachtbar und zugänglich.

Developmental Somatic Psychotherapy ist ein beziehungs- und bewegungsorientierter Ansatz der Psychotherapie in einem zeitgenössischen, gestalttherapeutischen Rahmen. Es handelt sich um ein umfassendes phänomenologisch orientiertes Analysesystem, das TherapeutInnen erlaubt, ihre KlientInnen anhand von Bewegungsexperimenten zu diagnostizieren und zu behandeln.

Der Workshop stützt sich auf eigene Erfahrungen, wobei der Schwerpunkt auf unserer wahrgenommenen unmittelbaren und ästhetischen Erfahrung der Situation liegen wird, in der wir leben. Die TeilnehmerInnen setzen sich damit auseinander, wie bislang nicht bewusst wahrgenommene primäre Bewegungsmuster Teil ihres gegenwärtigen Erlebens sind und ihren Alltag beeinflussen. Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf die Qualitäten von Kontakt, die wir kinästhetisch erfahren.



Paardynamikweiterbildung für Paar- und Einzelsetting (Wien)

Genauere Informationen unter: http://www.barbarastadler.com/seminare/

FR 10.1., 14.2., 20.3., 24.5.2020 jeweils von 14.00-16.30


Paardynamische Konzepte und Interventionen I
ARBEIT AM VORDERGRUND: VOM PAARPROBLEM ZUR VERTIEFTEN LIEBE

Kennenlernen grundlegender gestalttherapeutischer, lerntheoretischer und beziehungstherapeutischer Konzepte, um sie für Gegenübertragungsphänomene und Behandlungserfolg nutzbar zu machen

Leitung: Mag. Barbara Stadler
Psychologin, Psychotherapeutin, Imago Beziehungstherapeutin und Lehrtherapeutin der Fachsektion Integrative Gestalttherapie des ÖAGG

Zeit: Do 02. 04. 2020 16.00-20.00, Fr 03. 04. & Sa 04.04.2020 9.30-17.00 (20 AE)

Kosten: € 360,- für ÖAGG-Mitglieder, € 300,- für Pth.i.A.u.S., € 420,- für Nicht-Mitglieder

Rücktrittsbedingungen: bei Rücktritt bis 30 Tage vor Seminarbeginn 25% Bearbeitungsgebühr,danach keine Rückerstattung, außer es kann jemand von der Warteliste nachrücken oder ein/e ErsatzteilnehmerIn genannt werden.

Zielgruppe: Psycholog_innen, Psychotherapeut_innen, Pth. i. A. u. S., Lebens- und Sozialberater_innen (mind. 10, max. 14 Teilnehmer)

Anmeldung: bis spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn. FSIG / ÖAGG Tel: 01 / 718 48 60, e-Mail:

Ort und Seminarinfo: Praxis Salomon, Kirchengasse 43/9, 1070 Wien

Inhalt, Ziele: Die Beweggründe, die in einer Zweierbeziehung zum Tragen kommen, sind uns zum Teil nicht bewusst. Es wird in Vortrag und Diskussion gezeigt, warum Paare in Krisen und Machtkämpfe schlittern und wie sie wieder eine befriedigende Beziehung fördern können.

Das Seminar baut auf ausgewählten Stellen der einschlägigen Fachliteratur der Integrativen Gestalttherapie, Lerntheorie und Beziehungstherapie auf.

Schwerpunkte: Phänomene der unbewussten Partnerwahl, psychotherapeutische Grundhaltung bei Paarproblemen in Einzel- und Paartherapie, Arbeit an den eigenen Anteilen der Paardynamik, enteignete und verleugnete Selbstanteile, Entwicklungspsychologische Bezüge, Leere-Stuhl-Arbeit, Gelten-Lassen, Kriterien der Bitten um Verhaltensänderung, Bedingungen gelingender Partnerschaft.

Methoden: Vortrag, Experiment, Demonstration, offene Diskussion / Reflexion, Skriptum, Literaturhinweise – Integrative Gestalttherapie, Lerntheorie, Beziehungstherapeutische Aspekte.


Paardynamische Konzepte und Interventionen II: ARBEIT AM HINTERGRUND:
ELTERLICHE PAAR-BEZIEHUNGSINTROJEKTE VERÄNDERN

Kennenlernen der gestalttherapeutischen Interventionsserie nach Anne Teachworth, um sie für Änderungen nutzbar zu machen

Leitung: Mag. Barbara Stadler, www.barbarastadler.com
Psychologin, Psychotherapeutin, Imago Beziehungstherapeutin und Lehrtherapeutin der Fachsektion

Integrative Gestalttherapie des ÖAGG

Zeit: Fr 18. Sept. 2020 16.00-20.00, Sa 19. Sept. 2020 9.30-17.00 (12 AE)

Kosten: € 210,- für ÖAGG-Mitglieder, € 160,- für Pth.i.A.u.S., € 270,- für Nicht-Mitglieder

Rücktrittsbedingungen: bei Rücktritt bis 30 Tage vor Seminarbeginn 25%Bearbeitungsgebühr, danach keine Rückerstattung, außer es kann jemand von der Warteliste nachrücken oder ein/e ErsatzteilnehmerIn genannt werden.

Zielgruppe: Psycholog_innen, Psychotherapeut_innen, Pth. i. A. u. S., Lebens- und Sozialberater_innen (mind. 10, max. 14 Teilnehmer)

Anmeldung: bis spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn. FSIG / ÖAGG Tel: 01 / 718 48 60, e-Mail:

Ort: Praxis Salomon, Kirchengasse 43/9, 1070 Wien

Seminarinfo: Mag. Barbara Stadler www.barbarastadler.com

Inhalt/Ziele: An jener Stelle, wo sich Machtkämpfe wiederholen, werden introjizierte Paarbeziehungsmuster in einer Erweiterung der „leeren Stuhlarbeit“ erforscht: Demonstration gestalttherapeutischer Interventionen zur Bearbeitung der Probleme zwischen den Elternteilen, um verinnerlichte Paar-Beziehungsmuster („introjected couple patterns“ nach Anne Teachworth) erkennbar und für Musteränderungen nutzbar zu machen.

Diese gestalttherapeutische Interventionsserie ist besonders bereichernd, weil sie vom Fokus der verletzten Kinder von damals weggeht - hin zum Blick des heute erwachsenen Menschen, der mit all seiner Beziehungserfahrung die guten wie leidbringenden Seiten des Elternverhaltens anschaut. – Dies tun wir nicht, um die Eltern zu bewerten, sondern um uns selber besser in die Lage zu versetzen, da, wo wir Analogien zum Beziehungsverhalten der Eltern bei uns vorfinden, - ohne es zu wollen, - auch wirklich ändern zu können.

Es handelt sich um jene hartnäckigen Stellen, wo unsere PartnerInnen uns sagen: „Du bist wie Deine Mutter, wie dein Vater, wie der Opa ...“

Ziel ist die Kenntnis und Diskussion der Anwendung der Interventionsserie. Schwerpunkte: Anamnese, Phänomenologische Aufstellung, Drei-Stühle-Arbeit, Anwendung in unterschiedlichen Settings (Paartherapie, Einzel- und Gruppentherapie).

Methode: Integrative Gestalttherapie / Skriptum